Sanierung § 18 MRG
Sanierung § 18 MRG
Die Erhöhung der Hauptmietzins iSd §§ 18 ff MRG wird immer wieder als "Geldvernichtungsmaschine" bezeichnet und die Behauptung aufgestellt, dass die Gesamtkosten eines solchen Verfahrens, gemessen am Ergebnis, unverhältnismäßig sind.

Vor 20 Jahren, als der Erhaltungsbegriff des MRG sehr restriktiv ausgelegt wurde, mag dies teilweise sogar gestimmt haben. In vielen Fällen mögen frei finanzierte Sanierungsformen, refinanziert aus Mietzinseingängen oder Wohnbeiträgen der Wohnungseigentümer, der Vorzug zu geben sein. Vergessen wir aber nicht, dass die jahrzehntelange Zwangsbewirtschaftung des Althausmarktes nachzuholende Instandsetzungsnotwendigkeiten geschaffen hat, die im frei finanzierten Bereich oft nicht zu bewältigen sind.

So wird das Verfahren gem. § 18 MRG und die damit idR einhergehenden Förderungen eine Art Aufholjagd der Versäumnisse vieler Jahre.

Im Verfahren gem. § 18 MRG geht es im wesentlichen darum. Dass ein Liegenschaftseigentümer aus der Hauptmietzinsreserve nicht ausreichend Geld angespart hat, um notwendige Reparaturen durchführen zu können und auch in Zukunft eine solche Chance nicht besteht, weshalb die Mietzinse der Mietgegenstände in einem solchen Ausmaß erhöht werden ollen, das ausreicht, um die anstehenden Arbeiten durchführen zu lassen.

Selbstverständlich müssen auch hier entsprechende Vorraussetzungen gegeben sein um diese Sanierungsvariante durchführen zu können!

Wir würden uns freuen dies gemeinsam mit Ihnen zu prüfen!

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1020 Wien, Lessinggasse 15 - straßenseitige Fassadenansicht
1020 Wien, Lessinggasse 15 – nach Fertigstellung